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Die Glaine koche für die Grosse
11.00 Uhr: Die ersten Jungen Glunggi treffen im Keller ein. Ohne viel Federlesens haben diese beiden zugesagt, so früh zu kommen, damit schlussendlich auch alle ein Dessert bekommen. Eier trennen, Eiweisse mit Zutaten sehr steif schlagen, Rondellen formen und ab in den Ofen – 2 Stunden später die fertigen Meringueböden wieder herausnehmen. Und das gleiche Prozedere gleich fünf Mal. Ein paar Kilo Trauben entkernen, welch eine Sissifuss-Arbeit – aber sie hat sich gelohnt.
14.00 Uhr: Pünktlich auf die Minute kommen die beiden Köche. Zuerst gab’s Tränen – kein Wunder, bei so viel Zwiebeln und Knoblauch. Dann die Sauce zubereiten und portionenweise 13 kg Pouletgeschnetzeltes anbraten. Dieser Teil war nicht in fünf Minuten erledigt…
15.00 Uhr: Jetzt sind alle da. Für den Salat gab es einiges zu Rüsten, Schneiden und Raspeln. Auch die jüngsten Kinder halfen tatkräftig mit. Und das so schnell, dass der aufgestellte Zeitplan völlig durcheinander geraten ist. Aber was soll’s. Es musste ja noch der Apéro vorbereitet, ein bisschen dekoriert und die Tische gedeckt werden. Ach ja, und ein Zvieri gab’s ja schliesslich auch noch.
…und es wurde weiterhin angebraten…
17.30 Uhr: Jetzt konnten die Kinder gleich selber beurteilen, wie gut sie gekocht haben. Bis auf zwei!
…denn es wurde immer noch angebraten.
18.45 Uhr: Türöffnung für die Gäste. Wusch hat es gemacht – und der Keller war voll. Toll. Eine gewisse Hektik kam auf, wie immer, wenn’s dann endlich richtig losgeht. Das „Service-Personal“ wuselte eifrig hin und her, manchmal mit vollen, dann wieder mit leeren Händen, aber immer – und das gilt für alle – mit viel Freude. Und war da nicht auch ein wenig Stolz zu spüren? Und stolz dürfen sie wahrlich sein, haben sie doch sage und schreibe 80 Menus vorbereitet und gekocht. Wirklich eine tolle Leistung.
24.00 Uhr Zusammen mit den letzten Gästen und Helfern (die Kinder durften selbstverständlich früher nach Hause gehen) drehten wir müde aber glücklich den Schlüssel herum.
GANZ HERZLICHEN DANK FÜR’S KOMMEN.
HOFFENTLICH NÄCHSTES JAHR WIEDER J
Stamm-Tambourenbummel nach Stuttgart
4 Jahre nach dem letzten grossen Bummel nach Edinburgh kam bei den Tambouren die Idee auf, wider einmal einen grösseren Ausflug zu unternehmen. Und was eignet sich da im Oktober am besten? Genau das Oktoberfest! Ok, die Wiesen heisst dort Wasen und ist in Stuttgart statt in München, einem geselligen Wochenende stand dennoch nichts im Wege.
Pünktlich um 9 traf man sich beim Badischen Bahnhof. Erfreulicherweise war anstelle des Wetters die Wetterprognose schlecht und so rollte man bei ansehnlichem Herbstwetter und einem passenden Reisezmorge (Brezel und Bier) in die schwäbische Metropole. Dort angekommen bezogen wir kurz unser Hotel Hansa (nicht zu verwechseln mit der Hansa Metallbau AG in Möhringen) und machten uns auf den Weg an die Cannstatter Wasen. Dort stellten wir schnell fest, dass das Fest, nicht aber die Biergläser kleiner sind als in München. Ein Bier misst auch in Stuttgart 1l, zuviel für einen Tambour, der dem Gewicht des grossen Glases nicht gewachsen schien und so kam ein anderer doch noch in den Genuss von Lederhosen. Während die Lederhosen-Dirndl-Fraktion niemand mehr aus dem Bierzelt brachte, erinnerte sich ein Teil der Gruppe an das anfangs erwähnte Herbstwetter und entschied sich für einen Spaziergang über die Wasen. Schliesslich trafen sich alle (bis auf die Lederhosen-Dirndl-Fraktion) am Abend wieder für ein gemeinsames Nachtessen im ältesten Haus von Stuttgart, dem Gasthaus Klösterle. Um sich am nächsten Morgen nicht vorwerfen zu müssen, man hätte den ganzen Tag nur mit Saufen verbracht und nichts anständiges unternommen, besuchten man schliesslich noch das Kunstmuseum von Stuttgart. Einige hatten aber immer noch nicht genug Kultur und Sehenswürdigkeiten gesehen und besuchten spontan noch die eingangs erwähnte Metallbau AG in Möhringen, den Taxi-Kurven-Test hatten dabei alle, wenn auch zum Teil knapp bestanden. Während die einen mit dem Taxi von der Metallbauwerk-Besichtigungstour zurück kamen, liessen sich andere vom Taxi die schönsten Currywurstbuden der Stadt zeigen, schliesslich kamen aber alle unversehrt beim Hotel an. Der Sonntag ist dann relativ kurz zusammengefasst: Frühstück, Kaffee auf dem Schlossplatz und mit 30 Minuten Verspätung (Danke DB!) wieder zurück in Basel. Schön war’s! Danke!
Herbscht-Wuchenänd Jungi Garde vom 24./25.9.2011 in Hochwald
Weekend 2011
Wär hätt das dänggt – e sone schöns Altwybersummerwätter hämmer ka – was will me meh?
Fascht alli Kinder sinn drby gsi, e so muess es au sy. Und die vo ko sinn, hänn ohni Zwyfel und Frogezeiche e tolls Wuchenänd gnosse. D Stimmig isch bombastisch gsi (me hett s vor allem am spötere Oobe
gmergt), alli hänn sich guet verstande, was jo nid so sälberständlig isch, wenn s Alter vo de Kinder zwüsche 5 und 18 Johr isch. Aber genau das isch jo so super.
D Iebigseinheite hänn wider vyl brocht. Me hett könne uff einzelni Kinder und Piccolostimme ygo und d Dambuure hänn sich könne uff dr Drummle usstobe. D Sujetsitzig isch sehr animiert gsi. Vo politische Theme über dr FCB bis zu Trickfilmfigure hett s so vyl Vorschläg gä, dass me zerscht hett miesse ussortiere bevor denn die ändgültigi Abstimmig hett könne stattfinde. Die Junge freue sich jetzt scho uff d Fasnacht 2012.
Am Samschtig hänn mir s Nachtässe doch tatsächlich könne dusse ynäh. Rund um d Füürstell hänn mir uns verdeilt, d Gmiessdip, Ei und Brot zämme mit em Klöpfer uff e Täller bige und gnüsslig alles vo Fuscht gässe. Bis mir fertig gsi sinn isch es stockdunkel gsi und e ächti Herusforderig, alles ganz und ohni umzgheie wider ins Huus z bringe.
S Döggelikaschte-Turnier isch bereits Tradizion und hett nodürlig au wider stattgfunde. Dass s ganze nid z kompliziert wird hänn d Siger denn wider glych gheisse wie s letschte Johr.
Me ka sage, dass das Wuchenänd in alle Belang en Erfolg gsy isch, nota bene au was d Aazahl Stund mit gschlossene Auge bedrifft. Wohrschinlig hänn ussnahmslos alli vom Sunntig uff e Mändig e gsunde tiefe Schloof gha.
An däre Stell dangg ich nomoll ganz härzlig allne HälferInne, SpänderInne und nodürlig de Junge, wo das Wuchenänd zu däm grosse Erfolg gmacht hänn.
Glunggi Pfyfferbummel 2011
3. September, 11. 10 Uhr ab Bahnhof Liestal
Angemeldet: 21 Pfyfferinnen und Pfyffer (3 zum z’Nacht)
Eingeladen: 1 Obmaa (Tambour)
Sehr viel später dazu gekommen: 2 Vorträbler
Spezialgäste zum z‘Nacht: 2 evtl. zukünftige Jungi Glunggi
Petrus ist den Pfyfferinnen und Pfyffern (und dem einen Tambour) wohlwollend gesinnt und präsentiert das Oberbaselbiet, nach einem verregnet-verhagelten Freitag, mit prächtigstem Spätsommerwetter. Bereits um 11.10 Uhr sind alle im Schatten des Bahnhof Liestal versammelt und diskutieren die Frage, warum ausgerechnet eine grüne Fünfzigernote mitgebracht werden musste. Hier eine Auswahl der Diskussionspunkte: gibt es auch noch andersfarbige Fünfzigernoten??, Was hat es mit dem Geldschein am Pfyfferbummel auf sich??, Wäre auch eine andere Notenstückelung akzeptiert worden??, und überhaupt: wo ist Thomas??
Wir nehmen den Bus 83 und steigen an der Haltestelle ‚Abzweigung Hersberg‘ wieder aus und erwandern den Schleifenberg. Beim Aussichtsturm werden wir von Thomas bereits erwartet, der uns mit Getränken und Sandwiches bewirtet. Wir geniessen die gemütliche Atmosphäre unter den Bäumen und halten die Wespen, die sich ausgehungert ebenfalls auf den Proviant stürzen, mit 5-Rappen-Stücken in Schach. Dann wartet die erste Challenge: 30 Meter Aussichtsturm mit grandioser Aussicht ins Baselbiet, fast alle wagen den Aufstieg.
Gestärkt wandern wir weiter, den Schleifenberg hinunter, besichtigen kurz die römische Wasserleitung und schleppen uns bei gefühlten 40 Grad zur Bushaltestelle Stadion. Die 20 Minuten klimatisierte Fahrt nach Reigoldswil sind eine Wohltat. Während des kurzen Marsches zur Talstation der Luftseilbahn Wasserfallen muss sich jeder Pfyffer, jede Pfyfferin und der Tambour darüber klar werden, ob er / sie die zweite Challenge (Abfahrt mit dem Trottinett) annehmen soll. Aber vor der rasanten Abfahrt sind zwei Tische im Restaurant Hintere Wasserfallen reserviert, wo wir mit ausgetrockneten Kehlen Getränke bestellen, die vom Obmaa spendiert werden. Vielen Dank!
Und dann heisst es Trottinett fassen, Helm aufsetzen und die Abfahrt – holtertipolterti – unter die Räder nehmen. Nur ein kleines Dreiergrüppchen zieht es vor, die Trottinettfahrt durch einen weiteren Restaurantbesuch und die Talfahrt mit der Gondel zu ersetzen. Mit dem 71er fahren wir über Titterten, Arboldswil nach Bubendorf, wo wir im Garten Dürst vom Grillmaster bereits mit angerichtetem Salatbuffet, aufgeheiztem Grill und gekühltem Bier erwartet werden. Der von Petrus geschickte Regenguss verdampft unbemerkt und folgenlos an der gemütlichen Grillplausch-Stimmung der Glunggis.
Vortrabsbummel vom 21. Augschte im Joohr 2011




Am Sundig am Morge amNünifufzäh hän mir is am Bahnhof SBB im Starbucks droffe. Noch eme feine Zmorgekaffi sin mer uff dr Zug in Richtig Aarau. Im Aschluss an e usgedehnte Apero und einige selbsgmachte Muffins ( s’Rezäpt folgt no ) sin mer denn in Aarau uff d S-Bahn umgschtiege und noch Gräniche gschüttlet worde. Bi dr Schiffländi het is e Trekker ( Traktor ) mit eme Chauffeur ( Fahrer ? ) erwartet. Am Änd vo däre Erläbnisfahrt ( emool vorwärts, denn wieder ruck-ruck-ruckwärts ) und noch einige wytere Schluck Wysse, Cüpli, Bier und Mineral, Schinkegipfeli, Späckgugelhopf etc. sin mer denn uff em Rütihof glandet. E Erläbnis-Hof-Restaurant mit Seilpark. Denn hän mir zerscht emool miesse Chrampfe , e Olympiade mit siebe Diszipline, bi däre Hitz ! Sott verbote si, wo bliebe do d’Menscherächtler ? Armbrustschiesse, Mohrechopfmaschine ( Dublermachina ), Schnapsnagle, Traktorfahre mit Würschtlischnappe, Muhmälche, Huefisewärfe und Bulleritte ( het nüt mit Polizischt zdue ! ), do het jede/i dure muesse. Noch einige Schweisstropfe isch es denn an Fuetertrog gange, vorhär isch aber no Siegerehrig gsi. Dr Paul hett gwunne, dr Räscht isch Zwaite worde. Dr letscht het no e Troschtprys abgholt. Kurz noch em Dessert sin mer denn no imene eländ lange Marsch bi sengender Hitz, do losch nid emool dr Hund voruse, wieder uff Gräniche zrugg bummlet ( triebe worde ). Noch däne unsägliche Strapaze, zeichnet vom lange, schwäre Daag unter Uffbringe vo de letschte Chräft sin mir uff d S-Bahn kroche. Dr Paul isch denn au bald vor Erschöpfig iigschloffe, hät me en in Basel nid gweckt, kai Ahniig wo dä no glandet wär.
E härzlig Danggerscheen an Janine und Sandra fir dä erläbnisriech, fiecht-fröhlichi Bummel. Mir freie is scho uff dr Nägscht.
Vortrabdräff mit dr Alte Garde vom 09.08.2011




Pinggtlig am Siebeni Zoobe hän sich 7 Vorträbler vom Stamm und 5 Vorträbler vo dr Alte Garde, also grad e Dutzend an dr Zahl in dr Grien Achzig droffe und sin noch eme spendierte Apero vom Bruno ( härzlige Dangg nonemool ) bi unstabilem Wätter zämme go e Grillplatz sueche. In änger Zämmearbet hän mer denn e Füürli gmacht, hett jo e baar Hobbypyromane derby gha und isch logischerwies au grad bim erschte Aalauf glunge. ( Paul, dangge firs trocke Holz ). Also dä vo de viele Köch gilt bi Pyromane nid ! Noch und während dämm mer denn alli unser Ränzli gfillt hän, hän mer is no iber alti Zyte bim Stamm unterhalte und allerlei Anekdote sin wieder emool firekho. Mängs isch mer no bikannt vorcho, als obs erscht grad geschter gsi isch. Wos den dunkel worde isch sin au die erschte Rägedropfe zgschpüre gsi und ai Dail hett sich uff e Heimwäg gmacht, e zwaite Dail isch no go e Schlummerbächer näh. ( nonemool dr Dangg an Spänder ) . Es isch e glungene Oobe gsi. Alli sin sich ainig gsi, dass machemer wieder emool.
Zem Schluss gilt mi spezielle Dangg Alle wo derby gsi sin und em Carsten fir die gueti Aaregig.
Ganz zem Schluss wär no mi Wunsch , das mer d’Betailigung bim nägschte Dräff uff beide Syte no e bitz kennte steigere.
NEU: Alte Garde bei Facebook
Die Alte Garde ist nun auch bei Facebook! Somit sind alle Einheiten der Glunggi auf dieser Plattform vertreten:
Bummel Junge Garde
Isch wirgligg erscht dr 3. Abrill? Und en Abrillscherz isch es au nid! Bi sagehaftem Wätter und gfühlte 30 Grad hämmer dä Bummel in Ryfälde könne gniesse. Nach dr kurze Zugsfahrt sinn mir punggt elfi ygstande und hänn afo gässle. In däm schöne Stedtli isch das jo überhaubt kei Problem. Einigi hänn jetzt scho gfunde, es syg scho e bitzeli warm – und anderi sinn froh gsi, ass si nid hänn miesse spile. Uff jede Fall isch es scho gly Zyt gsi für s Mittagässe, wo mir im gmietlige Reschtorant Salme ygno hänn.
Und denn isch es so richtig abgange. Die baar Schweissdröpfli J und e baar Bloodere an de Fiess hänn alli meh oder weniger gärn in Kauf gno und unseri „Musikante“ hänn die Märsch so richtig zelebriert – wunderschön.
Am vieri sinn mir denn no vom Monika und Roland Brun zum ene Zvieri-Apéro yglade worde, wo sie liebevoll vorbereitet hänn. Dr Durscht isch gross gsi und obwohl s Ässe nonig e so lang här gsi isch, sinn die Sändwitsch sehr willkomme gsi. Nonemol ganz härzlige Dangg.
Wider zrugg in Basel hänn d Glunggi-Ballön bereits uff uns gwartet. Zimlig farbig sinn mir denn go gässle und stolz d Freie Stross durab gloffe – und wie das wieder döönt het – schapo.
Es isch in jeder Beziehig e tolle Bummel gsi. Ganz härzlige Dangg ans OK.
